Unterschiede der Grundtypen

Unterschied zwischen Tischfräse, Kantenfräse und Oberfräse

Grundsätzlich kann man zwischen einem fest installierten Tischfräser und einem Einhandfräser und einer Oberfräse unterscheiden. Welcher Fräser Typ der richtige ist kann man erst sagen, wenn man weiß, welches Werkstück man bearbeiten möchte. Manchmal braucht man auch alle Fräser.
Bei der Tischfräse ist der Fräskopf fest auf dem Antrieb montiert. Manchmal wird die Tischfräse auch als stationäre Oberfräse bezeichnet. Das zu bearbeitende Werkstück wird an dem Fräskopf vorbeigeführt. Die Art und die Form des Fräskopfes entscheiden darüber, welche Arbeiten an dem Werkstück durchgeführt werden können. Die Schnitttiefe des Fräsers kann nach dem Entriegeln des Motors über das anschließende Heben und Senken eingestellt werden. Einige Modelle bieten die Möglichkeit die Schnitthöhe von oben über eine Kurbel einzustellen.

Die Vorteile der Tischfräsen:

Oberfräsen werden verwendet um während des Schneidens die Schnitttiefe zu verändern. Sie werden mit zwei Händen geführt. Der Motor ist an einer federbelasteten Basis befestigt. Die Eintauchtiefe kann variabel eingestellt werden. Oberfräsen eigenen sich sehr gut zur Bearbeitung von Werkstücken bei dem die Schnitte in der Mitte des Werkstücks liegen.

Die Vorteile der Oberfräse sind:

Kantenfräser werden auch als Einhandfräser oder Trimmfräser bezeichnet. Sie sind bedeutend leichter als Oberfräsen. Die Kantenfräsen sind so aufgebaut, dass Sie ohne Probleme mit einer Hand geführt werden können. Die Aufnahmeleistung der Kantenfräser liegt im Bereich zwischen 270 Watt und 800 Watt. Zu den bekanntesten Herstellern von Kantenfräsen gehören die Firmen Bosch, Makita, Festool und Metabo.

Die Vorteile der Kantenfräser sind:

Die Bearbeitung von Kanten findet man in vielen Bereichen. Im Möbelbau wird dazu die Kantenfräse genutzt. Schifahrer nutzen den Kantenschleifer. Wenn man beim Alpine-Skifahren ein gutes Gerät unter den Füßen haben möchte ist eine der Voraussetzung, dass die Kanten eine optimale Bearbeitung vor dem Gebrauch des Gerätes erfahren haben.

Die Grundtypen des Kantenschleifers

Je nach Art des Einsatzes geht man von vier unterschiedlichen Grundtypen aus. Wenn man direkt auf der Ski-Piste eine Kante ohne große Probleme nachschleifen möchte, kommt ein ca. 40 mm großer Taschenschleifer zum Einsatz. Wenn man mit einem relativ geringen Aufwand sämtliche Schleifarbeiten an die Ski-Kante durchführen möchte ist mit Hilfe eines 70 100 mm langen Vario-Schleifers dies möglich. Die ca. 100 mm Auflagefläche lässt ein stabiles und präzises Arbeiten zu und aufgrund der verschiedenen verstellbaren Schleifwinkel wird nur ein Gerät für alle Winkelmöglichkeiten benötigt.
Wer jedoch seine Kanten präzise bearbeiten möchte und etwas handwerkliches Geschick mitbringt, sollte auf einen fixen Kantenwinkel umsteigen. In den Bereichen, wo täglich eine Vielzahl von Schleifaktivitäten durchzuführen sind (Verein Ski-Verleih sollte man unbedingt einen elektrischen Kantenschleifer einsetzen, weil man hier mit Hilfe des Gerätes in der Lage, ist in einer kurzen Zeit ein Paar Ski den richtigen Kantenschliff zu verpassen).

Die verschiedenen Bearbeitungsgänge beim Kantenschleifen

Vor dem eigentlichen Schleifvorgang müssen evtl. die Seitenwange abgetragen werden um genügend Platz für die Feile und für den eingestellten Winkel zu erhalten.
Bevor mit dem Schleifen mit der Feile begonnen werden kann müssen Verhärtungen und größere Riefen an der Kante entfernt werden, da sonst die Gefahr besteht, eine Beschädigung der Feilen zu erhalten. Häufig wird für diesen Vorgang ein Alu-Oxyd-Stein verwendet.
Welche Art von Feilen (grobe oder feinere Feile) zum Einsatz kommen hängt davon ab, wie viel von den Kanten abgetragen werden soll. Schlicht- oder Setup-Feilen werden zum Einschleifen neuer Winkel verwendet. Mittlere Halbschlicht- oder Universalfeilen werden zum Schärfen und die feine Finish-Feilen zum Nachschärfen oder glätten der Kanten eingesetzt. Am häufigsten kommen bei den Kantenschleifern Universalfeilen zum Einsatz.
Wenn das Feilen beendet ist, muss ein eventuell noch vorhandener Schleifgrat entfernt werden. Ebenfalls sollten die Kanten im Schaufelbereich und am Ende der Ski gebrochen werden. Dadurch erhält der Ski eine erhöhte Drehfreudigkeit und gleichzeitig wird verhindert, dass der Ski oder das Snowboard verschneidet. Für dieses Nacharbeiten ist ein Schleifgummi oder ein Schleifpapier geeignet.
Damit die glatten Kanten die Schärfe länger behalten kann man zusätzlich die Kanten mit einer Diamantenfeile oder einem Keramik-Stein nachpolieren.
Wenn man sich einen Katenschleifer zulegt, gibt es im Angebot als Nachrüstset verschiedene Feilen Diamantsteine und Schleifsteine. Je nach Feilenaufnahmemöglichkeit des Kantenschleifers können in einem solchen Schleifer mehr oder wenige lange oder starke Feilen befestigt werden. Deshalb sollte je nach der gewünschten Verwendungsmöglichkeit darauf geachtet werden, welche Teile hier benötigt werden. Diamantenfeilen und Schleifsteine mit einer Stärke von über 4 mm passen nicht in jeden Kantenschleifer.
Wenn man sich einen Kantenschleifer zulegen möchte, sollte man sich vor dem Erwerb darüber im Klaren werden, für welchen Einsatzzweck man den Kantenschleifer verwenden möchte. Dabei spielt häufig eine wichtige Rolle, ob man nur gelegentlich die für den privaten Zweck verwendeten Skier gelegentlich nacharbeiten möchte oder ob der Einsatz für den gewerblichen Bereich mit vielen Bearbeitungsvorgängen bestimmt ist. Fräsen sind universell einsetzbar. Neben der Kantenfräse auch Trimmfräse oder Einhandfräse gennannt gibt es Fräsen für andere Aufgaben. Die Oberfräse kann als der große Bruder der Kantenfräse angesehen werden. Die Flachdübelfräse ist ein beliebtes Werkzeug für den Möbelbauer. Mauerfräsen oder Nutfäsen werden von Elekrikern und Heizungsbauern sehr geschätzt.
Die Lackfräse wird bei der Renovierung von Möbeln genutzt. Unter einer Lackfräse versteht man ein handgeführtes Elektrowerkzeug mit deren Hilfe Lacke und Farben von der Oberfläche von Holz oder Kunststoff entfernt werden. Bei dem herkömmlichen Verfahren wurden nach und nach einzelne feine Schichten in Form von Schleifen oder Abbeizen entfernt. Dagegen kann man mit der Lackfräse die Lack- oder Farbschicht in nur einem Arbeitsgang von der Oberfläche von Holz oder Kunststoff entfernen. Dabei hobelt und schält ein einzustellender mit mehreren Hartmetallmessern ausgestatteter Fräskopf den Lack schichtenweise ab.

Lackfräse der genaue Ablauf einer Fräsung

Wie bei dem Einsatz eines Winkelschleifers rotiert bei der Lackfräse eine entsprechende Scheibe auf der Arbeitsfläche. Hier wird jedoch kein Schleifmittel (wie beim Winkelschleifer) verwendet sondern ähnlich wie bei einer Messerwalze des Elektrohobels ein Wendemesser, das aus Hartmetall gefertigt wird. Mit diesem Gerät kann man vorwärts seitlich rückwärts oder diagonal die entsprechende Oberfläche bearbeiten. Somit ist man so flexibel wie es die jeweilige Arbeitssituation erfordert.

Zusätzliche Messer befinden sich an den Seiten der Frässcheibe. Wenn man die Schutzabdeckungen öffnet, ist die Fräse auch in der Lage zur Fläche stehende senkrechte Bereiche (beispielsweise Kanten) zu bearbeiten. Mit Hilfe einer solchen Fräse ist man auch in der Lage rohes Holz zu glätten. Das ist auch mit einer Kantenfräse möglich. Dadurch erhält man auch eine gewisse Zeitersparnis gegenüber anderen Schleifgeräten .Auch ist man in der Lage mit solchen Geräten Schleifmittel einzusparen, weil eine Nachbearbeitung nur noch in sehr geringem Umfange erforderlich ist.
Die heutigen Fräsen nämlich sind auch so hergestellt, dass eine lange Haltbarkeit und hohe Standzeiten gegeben sind. Dafür verantwortlich sind die zum Teil verwendeten Alu-Druckguss-Gehäuse für das Getriebe das vorhandene Winklungs-Schutzgitter im Motor (zum Schutz des Motors) und auch die drehbaren und somit vierseitig verwendbaren Messer. Im Unterschied zu einem Exzenter- oder Schwingschleifer haben die heutigen Lackfräsen einen vibrationsarmen Lauf. Zur Sicherheit des Bedieners ist noch eine Kupplung vorhanden, die den Bediener beim Blockieren der Maschine durch ein vorhandenes Hindernis vor einem Rückschlag schützt.

Wie sicher ist die Kantenfräse?

Immer so sicher wie der Nutzer. Gerade bei der Kantenfräse ist Sicherheit enorm wichtig. Erst einmal ist die Lärmentwicklung bei diesem Werkzeug enorm hoch. Von daher sollte sie nur mit einem Gehörschutz genutzt werden. Ansonsten könnten Sie Ihren Ohren immens schaden. Auch der Atemschutz muss getragen werden, wenn keine Vorrichtung für die Spanabsaugung genutzt wird. Denn die Späne und der Feinstaub können gesundheitsschädlich sein. Wer sich eine Kantenfräse kauft, sollte von daher am besten auf die Vorrichtung achten, weil diese praktisch ist oder ansonsten das passende Zubehör für Mund und Ohren gleich mitkaufen. Dies war aber nicht alles! Auch eine Schutzbrille ist von Nöten, damit keinerlei Splitter ins Auge geraten können. Wer sich für die Absaugfunktion entscheidet, hat es eindeutig besser. Zumal diese auch den Vorteil mit sich bringt, dass später nichts mehr sauber gemacht werden muss.
Um die Sicherheit gewährleisten zu können, sollten Sie auf jeden Fall nie eine Kantenfräse einsetzen ohne vorab die Bedienungsanleitung gelesen zu haben. Hier geht es um ein gefährliches Werkzeug und nicht etwa um eine Kaffeemaschine! Auch die Pflege der Kantenfräse sollte ernst genommen werden, damit keine Defekte entstehen können oder diese sofort erkannt werden. So wird die Gefahr gebannt und der Umgang mit der Kantenfräse ist sicherer.
Wer sich an diese Punkte hält, kann einen sicheren Umgang für sich nutzen. Welcher natürlich auch dann beachtet werden sollte, wenn andere Personen an die Fräse gehen oder diese verliehen wird. Auch wenn Sie es eilig haben, sollten Sie sich an die Sicherheitsvorkehrungen halten. Mal eben schnell was fräsen dabei wird schon nichts passieren sind falsche Gedanken. Ist keine Absaugfunktion gegeben, sind alle Sicherheitsmaßnahmen für die eigene Gesundheit zu treffen und für Personen, die sich außerdem im Raum befinden und von den Spänen getroffen werden könnten oder den Staub einatmen könnten. Nur so ist die sichere Arbeit mit dem Werkzeug gegeben.

Was ist der Unterschied zur Einhandfräse?

Der wichtigste Unterschied einer Einhandfräse zur Kantenfräse ist der, dass die EInhandfräse kleiner ausfällt und somit auch in der Leistung wesentlich schwächer ist. Außerdem wird dieses Werkzeug von Hand geführt. Sie sollte immer dann eingesetzt werden, wenn es um leichte Fräsarbeiten geht. Außerdem auch, wenn es um schnelle und gute Arbeiten geht. Die Einhandfräse bringt unter 1400 Watt Leistung mit sich. Und wie der Name schon verrät kann mit nur einer Hand gearbeitet werden. Sofern man eine Arbeit als sicher einstuft, wenn die Einhandfräse eingesetzt wird, kann sie verwendet werden. Die Einhandfräse wird oft auch als Nutfräse betitelt. Genau genommen ist sie aber eine Mischung aus Fräsmaschine und Winkelschleifer. Auch wenn die Wattzahl nicht gerade überzeugend wirkt sollten Käufer wissen, dass dafür aber Drehzahlen bis zu 11.000 Umdrehungen in der Minute geboten werden. Und durch diese hohe Drehzahl wieder wird die Arbeit sehr gut ausfallen. Der Nutzer kann sich über ein sauberes und exaktes Fräsbild freuen.

Was ist der Unterschiede zur Oberfräse?

Die Kantenfräse dient zur Kantenbesäumung, während die Oberfräse für die obere Bearbeitung gedacht ist. Die Oberfräse bringt eine Spannzange mit sich, damit das Werkstück eingespannt werden kann. Die Oberfräse bietet im Gegensatz zur Kantenfräse die Führungssäulen auf Grundplatten. Die Grundplatte kann meist ausgewechselt werden oder besitzt einen festen Gleitbelag. Während die Kantenfräse für die Kantenbesäumung eingesetzt wird geht es bei der Oberfräse eher darum verschiedene Nuten einzufräsen. Auch zum Fräsen setzt man die Oberfräse ein, was die Kantenfräse nicht kann. Die Oberfräse kann auch zum Profilieren und zum Freihandfräsen eingesetzt werden nicht zu vergessen auch für das Schablonenfräsen. Somit ist der Unterschied klar erkennbar.

Was ist ein Kachelrouter?

Der Kachelrouter ist vielen Menschen eher als Nutfräser bekannt. Dieser ist in vielen Hobbywerkstätten und Fachbetrieben im Einsatz. Zu bekommen ist der Kachelrouter in jedem Baumarkt und natürlich in vielen Online Shops für Werkzeuge. Der Kachelrouter dient dazu eine Nut zu fräsen. Die Nut selbst braucht man bei Werkstücken für verschiedenste Dinge. Alleine für Federverbindung ist eine Nut von Notwendigkeit. Mit dem Nutfräser, wenn er ein gutes Gerät ist, können aber auch Falze gefräst werden. Ebenso wären andere Aussparungen möglich. Sogar Schablonen können gefräst werden, wenn man mit dem Kachelrouter gut umgehen kann. Käufer sollten aufpassen, wenn es um den Kauf geht. Denn die Nutfräser gibt es nicht nur von verschiedensten Herstellern und zu unterschiedlichen Preisen. Sie können auch in verschiedensten Längen angeboten werden und dementsprechend auch in unterschiedlichen Breiten. Der Verwendungszweck muss beachtet werden, um den perfekten Nutfräser kaufen zu können. Daher sollte man immer gut informiert sein bevor man sich an den Kauf begibt!

Das Zubehör für die Kantenfräse ist je nach Hersteller und Produkt sehr verschieden. Käufer sollten im Grunde immer vor dem Kauf darauf achten, welches Zubehör es für das gewählte Produkt geben könnte. So gibt es für manche Werkzeuge zum Beispiel den Seitenanschlag zu kaufen ebenso die Spannzange oder Aufsätze. Es gibt ganze Sets ob ein 3er Set oder sogar das Set im Koffer. Damit der Nutzer immer das wichtigste Zubehör mit sich führen kann. Auch Kohlebürsten gibt es für das eine oder andere Werkzeug zu kaufen. Für die Kantenfräste mit Absaugfunktion gibt es natürlich auch den Saugschlauch zu kaufen sollte dieser nicht bei dem Gerät dabei sein oder kaputt gegangen sein. Ansonsten können einzelne Zubehörprodukte gekauft werden, wie zum Beispiel Abrundfräser, Fasefräser, Querlochsenker und mehr.
So verschieden das Zubehör sein kann so unterschiedlich sind auch die Preise für das Zubehör der Kantenfräsen. Daher ist es gut sich die Preise genauer anzuschauen. Dafür bietet sich auf der einen Seite der Baumarkt an der natürlich das Zubehör für Kantenfräser führt auf der anderen Seite gibt es auch den Internet Shop dafür. Im Internet spart man viel Geld ein und dazu auch Zeit. Rund um die Uhr kann das Zubehör bequem eingekauft und nach Hause geliefert werden.